Schindeln

Datum 10.09.2015 15:16 | Thema: Tipps

Faszinierende Schindelfassade

Neu im Trend

Holzhäuser mit Schindelfassaden sind wahre Juwelen und kommen wieder mehr in den Trend. Bereits in der Bronzezeit waren Holzschindeln in den waldreichen Regionen ein bewährter Baustoff. Die ungefähre Lebensdauer einer solchen Fassade liegt bei ca. 50 - 100 Jahren.

Eine Beschichtung als Schutz ist eigentlich nicht vorgesehen. Die dreilagige schuppenartige Deckung der Schindeln ist in Sachen Dämmung, Wind- und Regendichtigkeit dem Tannzapfen, als Vorbild, sehr ähnlich. Das Ausgangsholz für die Herstellung der Schindeln ist Eichen-, Buchen-, Lärchen-, Fichten- und Zedernholz.

Eigenschaften der Schindeln

Die Schindeln entstehen durch hydraulisches oder manuelles Spalten von Holzblöcken. Wichtig ist, dass der natürliche Faserverlauf nicht zerstört wird. Bei nasser Witterung streckt sich das Holz und liegt daher flach auf der Oberfläche auf, trocknet das Holz wieder entstehen Spalten, die bei der Trocknung der Fassade behilflich sind. Damit dieser Vorgang des ständigen Wechsels funktioniert, sollten die Schindeln über 60 mm Breite mit nur einem Stift am oberen Schindelteil befestig werden.

Energiebewusstes und gesundes Wohnen ist heute einer der wichtigsten Aspekte bei Neubauten und beim Erhalten alter Bausubstanzen.

Vorteile einer Schindelfassade:

  • schützt den Baukörper vor Feuchte und Frost
  • ermöglicht eine trockene Wärmedämmung im Winter
  • sorgt für kühle Räume im Hochsommer
  • deutlich merkbare schallschluckende Außenwände
  • die Vielfalt an Schindeln ermöglicht eine erstaunliche   Gestaltungsmöglichkeit

Unsere Mitarbeiter sind mit der Arbeit des Aufbaues einer Schindelfassade  vertraut und in  Hefenhofen haben  wir bereits einen Neubau mit einer solchen Fassade fertig gestellt.  

Schindeln, Schindelfassade





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